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Krzysztof Ratajski triumphiert bei den European Darts Open 2026 in Leverkusen

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Krzysztof Ratajski ist der Champion der European Darts Open 2026. Der „Polish Eagle“ setzte sich nach einem starken Turnierlauf im Finale mit 8:6 gegen Jermaine Wattimena durch und krönte einen denkwürdigen Abend mit dem Titelgewinn. Auf dem Weg zur Trophäe bezwang Ratajski unter anderem Titelverteidiger Nathan Aspinall und seinen polnischen Landsmann Sebastian Bialecki.

Krzysztof Ratajski triumphiert bei den European Darts Open 2026

Krzysztof Ratajski ist der Champion der European Darts Open 2026. Der „Polish Eagle“ setzte sich nach einem starken Turnierlauf im Finale mit 8:6 gegen Jermaine Wattimena durch und krönte einen denkwürdigen Abend mit dem Titelgewinn. Auf dem Weg zur Trophäe bezwang Ratajski unter anderem Titelverteidiger Nathan Aspinall und seinen polnischen Landsmann Sebastian Bialecki.

Ratajski beendet Aspinalls Titelverteidigung

Im Viertelfinale wartete mit Nathan Aspinall eine echte Bewährungsprobe auf Ratajski. Der Engländer erwischte beim Scoring zunächst den besseren Start und hätte sich durchaus früh absetzen können. Doch Ratajski blieb im Spiel und nutzte die Fehler seines Gegners auf den Doppelfeldern konsequent aus.

Beim Stand von 3:3 gelang dem Polen das erste Break zur 4:3-Führung. Aspinall antwortete zwar umgehend mit einem 14-Darter, doch Ratajski ließ sich davon nicht beeindrucken. In der entscheidenden Phase legte der „Polish Eagle“ noch einmal zu und spielte unter anderem einen starken 12-Darter.

Mit 6:4 setzte sich Ratajski schließlich durch und beendete damit Aspinalls Titelverteidigung. Gleichzeitig sorgte der Erfolg für ein besonderes Kapitel in der Geschichte der European Tour: Im Halbfinale kam es erstmals zu einem rein polnischen Duell.

Historisches polnisches Halbfinale gegen Sebastian Bialecki

Im Halbfinale traf Ratajski auf seinen 26 Jahre jüngeren Landsmann und World-Cup-Partner Sebastian Bialecki. Der Youngster erwischte dabei den deutlich besseren Start. Mit Checkouts von 101 und 98 Punkten setzte sich Bialecki früh ab und führte mit 3:0.

Doch Ratajski zeigte, warum seine Erfahrung auf der großen Bühne ein entscheidender Faktor sein kann. Mit einem 13-Darter leitete er seine Aufholjagd ein. Anschließend folgte ein wichtiges 110er-Finish – und wenig später sorgte Ratajski mit einem spektakulären 170er-Checkout für den 3:3-Ausgleich.

Die Partie blieb eng. Im neunten Leg hatten beide Spieler Probleme auf den Doppeln, doch Ratajski behielt schließlich die Nerven und holte sich das wichtige Break zum 5:4. Bialecki kämpfte weiter, konnte den erfahrenen „Polish Eagle“ aber nicht mehr stoppen.

Mit Checkouts von 83 und 72 Punkten machte Ratajski den 7:5-Erfolg perfekt und zog ins Finale ein.

Finale: Ratajski startet stark – Wattimena dreht das Match

Im Endspiel gegen Jermaine Wattimena legte Ratajski zunächst einen Traumstart hin. Mit Legs in 19, 15 und 14 Darts zog der Pole schnell auf 3:0 davon und schien das Finale früh unter Kontrolle zu bringen.

Doch Wattimena kämpfte sich zurück. Nachdem Ratajski zwei Darts auf Tops zum möglichen 4:0 ausgelassen hatte, nutzte der Niederländer seine Chance. Schritt für Schritt verkürzte Wattimena den Rückstand, schaffte schließlich den Ausgleich zum 4:4 und übernahm anschließend sogar die Führung.

Mit einem 84er-Checkout gelang Wattimena das nächste Break. Als Ratajski danach fünf weitere Darts auf Doppel liegen ließ, stellte der Niederländer auf 6:4. Aus einer komfortablen Führung war für den Polen plötzlich ein Zwei-Leg-Rückstand geworden. Ratajski stand nun unter enormem Druck – und genau in dieser Phase fand er zurück in die Partie.

Nach einem Finale mit mehreren Wendungen durfte Krzysztof Ratajski schließlich die Trophäe in die Höhe stemmen. Besonders beeindruckend war dabei die Art und Weise, wie sich der Pole durch die entscheidenden Partien kämpfte.

Im Viertelfinale stoppte er Titelverteidiger Nathan Aspinall mit 6:4. Im historischen polnischen Halbfinale drehte er einen 0:3-Rückstand gegen Sebastian Bialecki und gewann mit 7:5. Im Finale ließ er sich auch von fünf verlorenen Legs in Folge und einem 4:6-Rückstand nicht aus der Ruhe bringen.

Vier Legs in Folge machten schließlich den Unterschied: 8:6 gegen Jermaine Wattimena – und der Titel bei den European Darts Open 2026 für Krzysztof Ratajski.

Es ist der dritte Titel von Krzysztof auf der European Tour und damit der zwölfte PDC-Titel insgesamt.